Eine Lücke schließt sich
Mit der EOS 7D gelang es Canon endlich eine gelungene Ergänzung in der Spiegelreflexreihe zwischen der EOS 50D und der EOS 5D Mark II zu schaffen. Ähnlich wie die 50D verfügt auch die 7D über einen APS-C-Sensor, jedoch mit höherer Auflösung. Auch die Geschwindigkeit der 7D wurde heraufgesetzt. Sie ist in der Lage acht Bilder pro Sekunde festzuhalten und nimmt Videos in Full- HD auf. Das Highlight der Canon EOS 7D ist der Dual-Digic-4-Prozessor, der dazu beiträgt, dass die Daten des CMOS-Sensors mit 18 Megapixel (5.184 x 3.456 Pixel) verarbeitet werden. Die 7D stellt damit eine echte Alternative dar. Aufgrund des CMOS-Sensors der 7D und überarbeiteter Fotodioden- und Mikrolinsenkonstruktion entstehen selbst bei ISO-Werten von maximal 12.800 bessere Bilder.
Optimierter Autofokus
Das optimierte Autofokussystem arbeitet mit 19 Kreuzsensoren. Dieses System bietet eine Reihe verschiedener, sowohl automatischer, als auch manueller Einstellungen. Inbegriffen ist ein Zonen-AF- und ein Spot-AF-Modus zur Nachführung und Scharfstellung auf das Hauptmotiv. Eine schnelle Autofokuseinstellungen, die sich individuell anpassen lässt um schnell auf Veränderungen im Motiv zu reagieren ist ebenso Bestandteil der 7D, wie differenzierte AF-Messfelder die auf vertikale oder horizontale Kameraausrichtungen angepasst werden können.
Innovationen der Belichtung
Das iFCL (Intelligent Focus Colour Luminance) stellt eine neues Belichtungssystem dar, welches der 7D ermöglicht Schärfen, Farben und Helligkeiten in 63 Bereichen zu messen.
Der Dual-Layer-Sensor sorgt dank einer rot- und einer blau-empfindlichen Schicht für eine ebenso genaue wie gleichmäßige Belichtung.
Der Sucher deckt 100 % des Gesichtsfeldes ab und bietet einen Abbildungsmaßstab von 1:1.( Bei 50mm) Der Sucher arbeitet mit einem lichtdurchlässigen LCD, was eine Einblendung von Gitternetzlinien oder einer elektronische 3D-Wasserwaage zulässt.
Videos im Fotomodus
Die EOS 7D ist in der Lage sowie Fotos als auch Videos, in voller HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln bei maximal 29,97 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Durch die Movie-Taste kann noch im Fotomodus eine Bewegtbildaufnahme durchgeführt werden. Das Wechseln des Modus ist somit nicht erforderlich. Belichtung und Bildfrequenz können manuell eingestellt werden. Die Standardeinstellung von 25 Bildern pro Sekunde kann so für TV-Formate auf 24 Bilder pro Sekunde verändert werden.
Interner und externer Blitz
Die EOS 7D besitzt einen eingebauten Speedlite-Transmitter, der es ermöglicht mehrere externe Canon-Speedlite-Blitzgeräte ohne zusätzliches Zubehör zu steuern. Ebenso existiert ein integrierter Blitz, der manuell gesteuert werden kann
Die Eliminierung des Luftspalts- Minimierung der Reflexion
Das LCD hat eine Diagonale von 3 Zoll, mit 920.000 Bildpunkten und einem Betrachtungswinkel von 160 Grad. Die Eliminierung des Luftspalts zwischen der LCD-Schutzabdeckung und dem Flüssigkristall führt zu einer Minimierung der Reflexion. Genau wie die EOS 5D Mark II besitzt die 7D seitlich am Display einen Umgebungslichtsensor zur automatischen Anpassung der Helligkeit an die Umgebungshelligkeit.
Intelligente Bedienungsmöglichkeiten
Die EOS ermöglicht es die Bedienfunktionen individuell anzupassen. Häufig genutzte Funktionen und Einstellungen können so schnell aufgerufen werden. Das Gehäuse wurde durch eine leichte und dennoch robuste Magnesiumlegierung verstärkt.
Die Fotos werden auf CF-Karten, samt UDMA-Unterstützung gespeichert.
Weitere Informationen www.golem.de
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